Ich bin Liudmila Jeremies, Fotografin aus Hamburg.
Seit vielen Jahren bewege ich mich zwischen Licht und Schatten, zwischen Menschen und ihren unausgesprochenen Geschichten. Ich habe früh verstanden, dass ein Portrait mehr ist als ein Bild – es ist ein stiller Dialog zwischen zwei Wahrheiten: der des Gegenübers und meiner eigenen.
Meine Ausbildung zur staatlich geprüften Fotodesignerin in Berlin war der Anfang, doch das eigentliche Lernen begann erst danach: in meinem eigenen Studio, in Redaktionen, auf Festivals, in Städten, die mir fremd waren, und in Begegnungen, die mich geprägt haben. Ich habe Künstler*innen begleitet, internationale Projekte geleitet, Teams geführt und Menschen fotografiert, die sich selten fotografieren lassen.
Was mich antreibt, ist nicht die Suche nach Perfektion.
Perfektion ist laut, sie drängt sich auf.
Mich interessiert das Leise – der Moment, in dem ein Mensch innehält und für einen Augenblick aufhört, sich selbst zu verstecken.
Ich glaube, dass jeder Mensch einen verborgenen Raum in sich trägt.
Ein Raum, den er nicht oft zeigt und vielleicht nicht einmal ganz kennt.
Meine Arbeit versucht, diesen Raum sichtbar zu machen – behutsam, ehrlich, ohne Maske.
Ob in der redaktionellen Fotografie, im Studio, im internationalen Projektmanagement oder in der Zusammenarbeit mit Künstler*innen: Ich arbeite strukturiert, aufmerksam und mit dem tiefen Respekt für das, was ein Bild auslösen kann.
Ich fotografiere nicht, um zu gefallen.
Ich fotografiere, um zu verstehen.
Und manchmal, wenn das Licht richtig fällt, gelingt es, etwas festzuhalten, das bleibt.

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